Unbequeme Denkmale? - Der Ehrenhain der Sozialisten

Ein Angebot der Volkshochschule > Der Kurs ist voll, Warteliste ist aber möglich.

Zu unbequemen Denkmalen zählen viele Bauten, die heute wegen der politischen und sozialen Umstände in der Zeit der Entstehung oder Nutzung ein gewisses Unbehagen auslösen. Dazu gehört in Chemnitz auch der Ehrenhain der Sozialisten auf dem Städtischen friedhof. Eingeweiht wurde er 1982. Von da an bis zur politischen Wende nutzte man diese Terrain als Ort des Gedenkens an die aus der region Karl-Marx-Stadt/Chemnitz stammenden antifaschistischen Widerstandskämpfer und an die Menschen, die 1945 ihre Kraft und ihr Können für den Wiederaufbau eingesetzt haben. Der Entwurf dieses Denkmals lag in den Händen eines Künstlerkollektivs unter der Leitung von Prof. Clauss Dietel. Der Ehrenhain wird als ein Teil DDR-Kulturgut erhalten bleiben.

Bei der Führung erhalten Sie nähere Informationen zur Idee und zur Wirkungsgeschichte des Denkmals.

Donnerstag 2. Mai 2024, 17:00 Uhr
Treffpunkt: Städtischer Friedhof, Eingang Wartburgstr. 47
Dauer: ca. 2 Unterrichtseinheiten
Entgeld: Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Daher ist die Führung kostenfrei.
Veranstalter: Volkshochschule Chemnitz
Info: VHS, Tel. 0371 / 488 43 43 oder info@vhs-chemnitz.de
Hinweis: Eine Anmeldung über die Volkshochschule ist erforderlich. Der Kurs ist voll, Warteliste ist aber möglich.

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